Häufige Fragen

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  • Woher weiß der Kunde, was sich in der Kapsel befindet?

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    Jedes fertige Produkt und jeder Rohstoff erhält eine Chargen-Nummer. Mit Hilfe dieser Chargen-Nummer können Sie die Agrolab-Analysen und -Zertifikate jederzeit bei uns anfordern.
  • Wie lange sind Vitalpilzpräparate nach Anbruch haltbar?

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    Unsere Vitalpilzprodukte sind bei ordnungsgemäßer Lagerung nach dem Öffnen bis zum Ende des Mindeshaltbarkeitsdatums (MHD) haltbar. Ordnungsgemäße Lagerung bedeutet: Verpackung nach der Entnahme der Kapsel oder Pulver wieder gut verschließen. Produkte trocken, kühl und außerhalb direkter Sonneneinstrahlung lagern. 
  • Leiden Pilzprodukte unter der Einwirkung starker Hitze? z.B. wenn sie dem Essen beigemengt oder der Sonne aussetzt werden?

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    Pilzpulver und Pilzextrakte können gekochten Speisen zugesetzt werden, das Garen sollte zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen sein. Wir empfehlen Pilzpulver oder Pilzextrakte erst kurz vor dem Verzehr beizumengen. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und können ihre volle Wirkung entfalten. Wenn sie längere Zeit der Sonne ausgesetz sind, leiden die wertvollen Inhaltsstoffe der Pulver und Extrakte ebenfalls. Sie sollten Vitalpilzpräparate stets an trockenen und kühlen Orten außerhalb direkter Sonneneinstrahlung aufbewahren.  
  • Warum haben Pilzpräparate einer Pilzsorte manchmal unterschiedliche Farben?

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    Vitalpilze entwickeln sich auf unterschiedlichen Laubholzsorten sehr gut und werden daher auf verschiedenen Anzuchtmaterialien angebaut. Die verschiedenen Holzsorten variieren jedoch in ihrer Farbe. So ist Holz aus Eiche relativ dunkel, während Apfelbäume ein sehr helles Material liefern. 
    In ihrer Eigenschaft als Chemosynthtiker nehmen Pilze die unterschiedlichen Farbstoffe aus dem Anzuchtmaterial auf und lagern sie in ihren Zellen ab. Nach Trocknung und Vermahlung ergeben sich aus den verschiedenen Farben des Anzuchtmaterials Unterschiede in der Farbe des Pulvers.
  • Was sind Polysaccharide und warum sind sie so wichtig?

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    Polysaccharide (Mehrfachzucker) gehören zu den interessantesten und inzwischen gut untersuchten Inhaltsstoffen der Vitalpilze. Sie kommen vorwiegend als Gerüst- und Speichersubstanzen in Pilzen vor und weisen ein vielversprechendes Wirkpotenzial auf. Polysaccharide, hierzu gehören auch die Beta-Glucane, sind maßgeblich für die ausgleichende Wirkung der Vitalpilze verantwortlich. In diesem Sinne sind sie als „biological response modifiers“ zu verstehen. 

    Hochwertige Vitalpilzextrakte werden auf Polysaccharide standardisiert. Ein guter Polysaccharidwert liegt zwischen 20 % und 30%, da hier durch die Extraktion die natürliche Zusammensetzung des Pilzes nicht wesentlich verändert wird.

    Weitere Fach-Informationen zu Polysacchariden schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage kostenfrei zu.
  • Ist ein Produkt umso besser, je mehr Polysaccharide es aufweist?

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    Unsere Extrakte werden auf Polysaccharidwerte zwischen 20 % und 30 % standardisiert, um die natürliche Zusammensetzung der Pilze zu erhalten. Unsere Extraktionsmethode nach den Maßgaben der Traditionellen Chinesischen Medizin ist sehr schonend für Vitamine oder sonstigen Inhaltsstoffe der Pilze.
  • Warum gibt es minderwertige Produkte mit sehr hohen Polysaccharidangaben?

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    Pilzextrakte werden leider immer wieder mit Stärke gestreckt. Bei entsprechenden Tests zur Überprüfung des Polysaccharidgehaltes kann Stärke nur schwer von hochwertigen Polysacchariden unterschieden werden. Das erklärt, warum manche minderwertige und preisgünstigere Produkte einen bis zu 50 % hohen Anteil dieser Stoffe ausweisen. 

    Eine weitere beliebte Methode zur Herstellung von minderwertigen Pilzprodukten ist, die Pilze auf einem Holz-Stroh-Gemisch zu züchten und nach dem Auswachsen der Fruchtkörper die komplette Pilzkultur (samt Stroh und Holz) zu pulverisieren. Auch hier werden die Polysaccharidwerte verfälscht. Zudem bestehen solche Produkte überwiegend aus Holz und Stroh. Der gesundheitsfördernde Effekt wird hier sicherlich ausbleiben.

    Der ausgewiesene Anteil von Polysacchariden in Hawlik Produkten ist der reine Anteil an pilztypischen Polysacchariden – den sogenannten Beta-Glucanen. 
  • Was sind Beta-Glucane?

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    Beta-Glucane sind Polysaccharide mit einer speziell verzweigten Struktur. Sie rücken immer wieder in den Mittelpunkt verschiedener Studien und sind die am besten untersuchten Polysaccharide der Pilze. 
  • Was ist das Besondere an Beta-Glucanen?

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    Beta-Glucane haben eine besondere Struktur, die sich helixförmig darstellt. Diese Struktur ermöglicht diesen pilztypischen Polysacchariden sich wie bei einem Schlüssel-Schloss-Prinzip in die T-Zellen einzubringen und so die „Türe“ zum Immunsystem zu öffnen.
    Die Polysaccharide aus Getreide, Hefe und Stärke haben einen Alpha Typ mit linearer Struktur, der diese Möglichkeit für das Immunsystem nicht bietet.
  • Warum enthalten die Extrakte Acerola?

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    Die Acerolakirsche gehört zu den Früchten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C. Studien ergeben, dass Vitamin C die Aufnahme der Inhaltsstoffe aus den Vitalpilzextrakten deutlich verbessert. Deshalb mischen wir unseren Extrakten Acerola bei und machen sie so noch besser bioverfügbar.
  • Woraus besteht die Kapselhülle?

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    Die Kapselhülle besteht aus der natürlichen Substanz Cellulose. Sie ist Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände und gibt der Pflanze ihre feste Struktur. Wir verzichten komplett auf Kapseln aus Schweine- oder Rindergelatine.
  • Wie funktioniert die Zucht des Cordyceps sinensis?

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    Der originale Cordyceps sinensis ist extrem selten und sehr teuer. So belief sich der Marktpreis in Shanghai im Jahr 2011 auf ca. 28.000 €/kg. Da sich auch der Fruchtkörper des Pilzes nicht züchten lässt, wurde nach jahrelanger Forschung ein Myzel aus dem wilden Cordyceps sinensis isoliert und mit einer speziellen Fermentationstechnik vermehrt. Für die Zucht wird das Myzel zusammen mit einer speziellen Nährflüssigkeit unter Laborbedingungen einige Wochen in einem Vakuumtank temperiert. Das Myzel fermentiert die gesamte Nährflüssigkeit. Somit bleibt nach dem Ende der Prozedur das reine Cordyceps CS-4 übrig.
  • Was ist ein Myzel?

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    Das Myzel ist die Gesamtheit aller Hyphen, der fadenförmigen Zellen eines Pilzes. Der eigentliche Pilz ist das Pilz-Myzel. Der Fruchtkörper dient nur dem Zweck der Vermehrung. Ein Myzelgeflecht wächst meist unterirdisch oder in abgestorbenem Holz und kann gigantische Ausmaße annehmen. 
  • Ist das Myzel eines Pilzes weniger wirksam als der Fruchtkörper?

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    In Fruchtkörper und Myzel befinden sich die gleichen Inhaltsstoffe. Studien haben gezeigt, dass Myzel und Fruchtkörper sich in nichts nachstehen. Wichtig ist aber, dass das Myzel nicht auf Holzspänen, Stroh oder Getreide gezüchtet wird. Sonst besteht die Gefahr, dass das Anzuchtmaterial für Pilz-Pulver mitverarbeitet wird. Dann könnte in Pulver oder Extrakten dieser Art ein hoher Anteil an Holz, Stroh oder Getreide enthalten sein. Nur eine Myzelherstellung per Fermentation wie beim Cordyceps sinensis CS-4 kann absolutes reines Pilzmyzel garantieren.
  • Worin besteht der Unterschied zwischen Pilzpulver und Pilzextrakt?

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    Pilzpulver gewinnt man durch feinste Vermahlung (Mikronisierung) des getrockneten Pilzes. Die Wirksamkeit beruht auf der Vielfalt bioaktiver Substanzen, welche in den Zellen und Zellwänden der Fruchtkörper vorkommen. Andere, therapeutisch wichtige Stoffe wie Polysaccharide sind, je nach Gattung des Heilpilzes, zu maximal einem bis drei Prozent vorhanden.

    Um höhere Konzentrationen und leichtere Verfügbarkeit von Inhaltsstoffen zu erhalten, wird eine aus der Traditionellen Chinesischen Medizin überlieferte Kombination aus Wasser- und Alkoholextraktionsverfahren angewendet. Mit diesem Verfahren lässt sich bei Extrakten der Polysaccharidanteil auf einen vorher festgelegten Gehalt standardisieren und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität. 

    Bei Pulvern variieren die Anteile der bioaktiven Substanzen. Pulver und Extrakte unterscheiden sich also erheblich voneinander und haben dadurch unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.
  • Was passiert beim Extraktionsprozess?

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    Die Extraktion ist ein nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) standardisiertes Verfahren. Sie ermöglicht es, die wertvollen in den Zellwänden des Pilzes gebundenen Polysaccharide herauszulösen, und für den menschlichen Stoffwechsel bioverfügbar zu machen. Begonnen wird mit der Heißwasserextraktion in mehreren Schritten. Im Anschluss folgt die alkoholische Extraktion mit deren Hilfe, die noch intakten Zellwände aufgeschlossen werden. Über die Anzahl der Wiederholungen dieses Verfahrens lässt sich der Gehalt an Polysacchariden steuern.
     
  • Leiden andere Inhaltsstoffe des Pilzes unter dem Extraktionsprozess?

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    Analysen zeigen, dass bei der Extraktion Vitamine und Aminosäuren in geringen Mengen verloren gehen. Da es bei Extrakten aber vor allem auf den Polysaccharidgehalt ankommt, spielt dieser Verlust eine untergeordnete Rolle. Das erklärt, warum Extrakte und Pulver eingesetzt werden und weshalb es sinnvoll sein kann, beide Darreichungsformen zu kombinieren.
  • Auf welche Weise werden die getrockneten Pilze vermahlen und warum ist das richtige Zerkleinerungsverfahren so wichtig?

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    Sowohl Pilze als auch getrocknete Extrakte werden mit der Shellbrokenmethode vermahlen. Sie erzeugt ein hochfeines Pulver, in welchem jede einzelne Zelle aufgespalten wird. Je feiner das Pulver desto höher ist die Qualität! Dieses spezielle und sehr aufwändige Verfahren gewährleistet, dass die Inhaltsstoffe der Pilze für den menschlichen Stoffwechsel leichter verfügbar gemacht werden. Grobe Pulver oder Schrot dienen allenfalls als Ballaststoffe. Ihre Inhaltsstoffe können in der Kürze des Verdauungsprozesses nur geringfügig aufgeschlossen und verdaut werden.
  • Warum beziehen Sie Ihre Pilze aus China und nicht aus Europa, insbesondere aus Deutschland?

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    Aufgrund der langen Tradition verfügen unsere Farmer in China über ein fundiertes Wissen im Anbau und in der Zucht der Pilze. Davon profitieren wir jetzt. Den Europäern fehlt dieses Know-how, da die Sachkenntnis um die Pilze im Zuge der Industrialisierung und der modernen Medizin weitestgehend verloren ging.

    Nur in China werden die Originalpilze ohne Zeitdruck gezüchtet, während man in Europa neue Pilzarten züchtet, die sich patentieren lassen oder besonders schnell wachsen. 

    Der Import der Pilze aus China ist somit ein maßgebendes Kriterium für hohe Qualität und Wirksamkeit der einzelnen Spezialitäten.
  • Wann sind Pulver sinnvoll und wann eignen sich Extrakte besser?

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    Pulver werden aufgrund ihres geringen Anteils an Polysacchariden meist präventiv eingesetzt. Extrakte mit ihrem hohen Gehalt an ernährungstherapeutisch relevanten Substanzen kommen begleitend oder unterstützend zu einer Therapie zum Einsatz. Viele Therapeuten bevorzugen eine Kombination aus Pilzpulvern und Pilzextrakten, um alle Vorteile, die ein Pilz bietet, auszuschöpfen.
  • Warum gibt es sowohl Pilzpulver als auch Pilzextrakte?

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    Pilzpulver und Pilzextrakte unterscheiden sich deutlich in ihren Inhaltsstoffen voneinander. Daher kann eine Kombination aus beiden sinnvoll sein. In der Kombination sind die bioaktiven Polysaccharide des Extraktes und das hochwertige komplexe Pilzpulvergemisch aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Aminosäuren, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen in einer Kapsel vereint. Sie eignet sich vor allem für Menschen, die beide Varianten einsetzen, jedoch nur ein Produkt erwerben möchten.
  • Was ist das besondere an Vitalpilz Flüssigextrakten?

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    Die Hawlik Flüssigextrakte werden aus Pulverextrakten produziert, die alle unsere Qualitätskontrollen durchlaufen haben. Durch die spezielle Darreichungsform ist jedoch der Anteil an pilztypischen Polysacchariden pro Portion um ein Vielfaches höher.
  • Warum ist in den Flüssigextrakten Alkohol enthalten?

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    Der Alkohol ist nötig, um die Qualität des Flüssigextraktes über den Zeitraum des MHDs zu gewährleisten. Der Volumenalkoholwert von 6,8 % liegt weit unter anderen typischen Naturheilmitteln, die bis zu 40 % Alkohol enthalten können.
  • Was sind die Vorteile von Flüssigextrakten?

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    Flüssigextrakte enthalten eine höhere Konzentration von pilztypischen Polysacchariden. Einige Stoffe aus dem Extrakt können bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Für Patienten mit Abneigung gegen Kapseln ist der Flüssigextrakt eine gute Alternative.
  • Woher kommen die Vitalpilz Flüssigextrakte?

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    Die Basis für den Flüssigextrakt ist der Pulverextrakt, der aus dem Vitalpilz durch Trocknung und Vermahlung des Fruchtkörpers (Ausnahme: Cordyceps CS-4 – hier wird das hochwertige Myzel verarbeitet) und Extraktion gewonnen wird. Auch die Rohware dieser Produkte wird nach der Shellbroken Methode vermahlen.
  • In welcher Dosis und wie sollten die Flüssigextrakte verzehrt werden?

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    Am besten werden Flüssigextrakte 2-mal täglich 2,5 ml pur oder verdünnt zu den Mahlzeiten verzehrt.